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CBD - Anwendung, Nebenwirkungen und Studien

on Jun 19, 2018

Im letzten Eintrag haben wir euch einen Überblick über CBD-Öle und die Einnahme- bzw. Dosierungsmöglichkeiten gegeben.In diesem Beitrag werden wir uns intensiver mit den Anwendungsgebieten und bereits durchgeführten CBD Studien beschäftigen. Bitte denkt daran, dieser Artikel entstand aus reiner Recherche und aus bestehenden Studien. Wir sind keine Ärzte und bitten euch für handfeste und ärztliche Aussagen euren Hausarzt zu befragen.

Anwendungsgebiete für CBD

Wenn eine Sache sicher ist, dann ist es, dass CBD-Öle ihren Beliebtheitsgrad sicher nicht aufgrund ihres Geschmackes erlangt haben. Viel mehr ist zum Beispiel die schmerzlindernde Wirkung bei chronischen Schmerzen dafür verantwortlich. Diese und weitere Anwendungsgebiete werden wir euch im Folgenden vorstellen.

CBD Öl gegen Schmerzen und Entzündungen

CBD-Öl wirkt beruhigend auf Schmerzen und Entzündungen. Dabei ist zu beachten, dass der CBD-Wert eurer Öles höher sein sollte, je stärker eure Schmerzen sind. Ihr solltet jedoch auch beachten, dass das Öl nur eine Linderung der Schmerzen und keine Heilung bewirken kann.

Bei Migräne kann sich das ÖL ebenfalls sehr positiv auswirken. Auch wenn manche Nutzer zwar von Nebenwirkungen berichten (hierzu mehr im nächsten Absatz), lohnt es sich, CBD Öl zu verwenden, da die gewünschte Wirkung meistens nach ca. 3 Wochen eintritt wenn ihr das Öl täglich verwendet. Das Resultat bei Migräneproblemen ist außerdem überdurchschnittlich gut.

CBD-Öl und Schlaf

CBD-Öl kann auch Abhilfe sein, wenn ihr abends Probleme beim Einschlafen oder Runterkommen habt. Aufgrund der entspannenden Wirkung, wird empfohlen, die Tropfen ein paar Stunden vor dem Schlafengehen zu nehmen. Dies wird euch das Entspannen erleichtern und euch hoffentlich zu einem erholsamen Schlaf verhelfen.

Es ist jedoch äußerst WICHTIG, dass ihr hierbei keine zu hohe Dosis konsumiert, da das CBD sonst einen gegenteiligen Effekt hat. Seid euch also davor sicher, dass ihr die richtige Menge für euren Körper kennt oder tastet euch langsam mit kleinen Dosierungen an die ganze Sache heran.

CBD-Öl gegen Depressionen

Im Gegensatz zum THC-Öl, kann CBD-Öl hilfreich gegen Depressionen sein, weil es eure Stimmung stabilisiert. Es kann Stimmungsschwankungen nämlich verhindern und steigert euren Appetit, was wiederum dazu führt, dass ihr mehr essen wollt und euer Energieniveau durch die Nahrung signifikant ansteigt.

CBD-Öl bei nervösen oder ängstlichen Zuständen

Da CBD keinen Rausch und somit auch kein High bewirkt, kann es gut bei nervösen oder ängstlichen Zuständen wirken, da es beruhigend und stabilisierend wirkt. Eine Studie aus dem Jahr 2012 belegte bereits, dass Cannabidiol dazu in der Lage sei, antipsychotisch zu wirken. Falls ihr mehr über die Studie wissen wollt, lest auf jeden Fall den Teil über Studien.

CBD Anwendungsgebiete

Nebenwirkung von CBD

Wie bei vielen Dingen im Leben, kann es auch bei der Einnahme und dem Konsum von CBD-Öl zu Nebenwirkungen kommen. Achtet also darauf, ob ihr irgendwelche Veränderung bei euch nach Einnahme des Öls bemerkt. Allgemein ist zu sagen, dass bei den wenigsten Menschen Nebenwirkungen auftreten, jedoch ist jeder Körper anders und kann daher unterschiedlich auf das CBD reagieren.

Mögliche Nebenwirkungen sind vor allem bei besonders hohen Dosierungen aufgetreten. Diese können von Durchfall zu Appetitverringerung oder Schläfrigkeit reichen. Sollten ihr diese also bei euch bemerkten, raten wir dringend zu einer Verminderung der Dosierung.

Während einer Schwangerschaft sollte die Einnahme von CBD-Öl jedoch auf jeden Fall unterlassen werden, bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten wie Diazepam oder auch Omeprazol sollte eine Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.

Grundsätzlich kann trotz fehlender medizinischer Langzeitstudien davon ausgegangen werden, dass CBD-Öl für Menschen und auch Tiere durchaus unbedenklich ist. Es enthält keine giftigen Inhaltsstoffe. Es konnten außerdem auch keine negativen Einflüsse auf den Blutdruck oder die Herzfrequenz beobachtet werden.

Nebenwirkungen von CBD

Studien über CBD

Mittlerweile gibt es immer mehr Studien rund um das Thema CBD-Öl. Eine Zulassung als offizielles Arzneimittel erfolgt trotz der positiven Wirkungen bislang jedoch nicht. Dennoch ist CBD für eine immer größere werdende Anzahl an Nutzern eine gute Alternative zu den nebenwirkungsbehafteten Medikamenten der Pharmakonzerne.

Wir stellen euch nun einige Studien zu CBD-Öl und seiner Wirksamkeit vor, die bereits bei folgenden Beschwerden durchgeführt worden sind:

In einer Studie von 2012 fanden Forscher heraus, dass Cannabidiol dazu in der Lage sei, antipsychotisch zu wirken. Das bedeutet also, dass es psychotische Symptome abschwächen kann und kann daher zum Beispiel bei bei Wahnvorstellungen. Halluzinationen oder Unruhezuständen helfen. Die durchgeführte Studie zeigte, dass CBD jene psychotischen Zustände verhindern konnte, die nach Einnahme hoher THC-Dosen normalerweise in Erscheinung treten.Eine weitere Studie aus dem Jahr 2011 belegte, dass CBD effektiv Entzündungsschmerzen bekämpfen kann, da es direkt die Schmerzrezeptoren beeinflusst.

Im Jahr 2014 erschien ein Review, mit dem Ergebnis, dass CBD als ein wirksames Therapeutikum für Arthrose darstellen könnte. Grund hierfür ist die Tatsache, dass Cannabinoidrezeptoren an den relevanten Stellen vorhanden sind. Diese sind nicht nur an der Regulation von Schmerzen und Entzündungen beteiligt, sondern auch bei der Gelenkfunktion von Bedeutung.

Im Jahr 2014 wurden in Israel 74 Kinder und Jugendliche zwischen 1 und 18 Jahren mit CBD-reichem Cannabis behandelt, weil herkömmliche Epilepsie-Behandlungen bei ihnen nicht mehr angeschlagen hatten. Das Mischungsverhältnis des Öls bzw. des CBD UND THC Gehaltes lag bei 20:1 und wurden den Patienten über einen Zeitraum von 6 Monaten verabreicht. Bei 89 Prozent der Patienten konnte in diesem Zeitraum eine Verminderung der Anfälle beobachtet werden. Die Eltern von 13 der 74 Kindern gaben sogar an, dass die Anfälle zwischen 75 und 100 Prozent weniger wurden. Bei 25 Kindern kam es zu 50 bis 75% weniger Anfällen und bei 9 Kindern lag die Verringerung bei 25 bis 50%. Bei weiteren 19 Patienten lag die Verringerung bei weniger als 25%. Bei 5 Kindern erhöhte sich die Schwere der Anfälle jedoch, was zu einer Absetzung des Öls führte. Abgesehen von der Häufigkeit der Anfälle, konnte jedoch auch festgestellt werden, dass eine Verbesserung im Verhalten, in der Aufmerksamkeit sowie in der Sprache und Kommunikation der Kinder aufgetreten war. Auch die motorischen Fähigkeiten und der Schlaf der Kinder wurde in diesem Zeitraum verbessert.

Im Jahr 2016 erschien eine weitere Studie, dass CBD in Form eines Gels auch äußerlich auf der Haut aufgetragen werden kann und dort schmerzlindernd im Zusammenhang von Schmerzen und Entzündungen von einer Arthritis. In diesem Versuch konnte das Gel die Gelenkschwellung signifikant reduzieren.

Und auch 2017 besagte eine weitere Studie, dass CBD eine nützliche Möglichkeit darstelle, um Gelenkschmerzen aufgrund von einer Gelenkentzündung zu behandeln. CBD wirkte dabei nicht nur schmerz- und entzündungshemmend, sondern zeigte auch einen nervschützenden Effekt.

In einem Experiment mit Ratten konnten die Forscher feststellen, dass CBD die Motivation der Tiere steigern konnte und ein sogenannter pro-Lust-Effekt aktiviert wird. Weitere Tests an Mäusen zeigten, dass CBD außerdem wie ein schnell wirkendes Antidepressivum wirkt. Erkennbar war in den Tests zudem eine erhöhte Erregungsübertragung zwischen den Nervenzellen für Cortical 5-HT/Glutamate.

Mehrere Studien befassten sich außerdem mit der Wirkung von Cannabinoiden auf verschiedene Krebsarten. In eigentlich allen Studien konnte festgestellt werden, dass die Lebensfähigkeit der Tumorzellen und teilweise auch deren Wachstum und Verbreitung minimiert werden konnte. Untersuchungen erfolgten dabei zur Wirkung bei Gehirnkrebs, Brustkrebs, Lungenkrebs, Prostatakrebs, Blutkrebs, Mundkrebs, Leberkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Studien über CBD

Fazit

Wie ihr also sehen könnt, hat CBD bereits einige wirklich beeindruckende Anwendungsgebiete und Möglichkeiten. Wir können momentan wahrscheinlich das komplette Potential dieses Stoffes nur erahnen, jedoch sind die bereits vorhandenen Studien mehr als beeindruckend und vielversprechend. In dem kommenden Jahren wird CBD also sicherlich für uns alle ein Begriff sein.


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